Die im Frühjahr 2014 in Auftrag gegebene Umfrage der Creditreform Wirtschafts- und Konjunkturforschung an 1700 befragte Unternehmen hat ergeben, dass sich die aktuelle Wirtschaftslage gegenüber dem Vorjahr weiter zusehends verschlechtert  hat.

Die schwache Konjunktur drückt stark auf die Stimmungslage der mittelständischen Wirtschaft. Auch die Zukunftsaussichten werden pessimistischer betrachtet als  noch im Vorjahr. Besonders am Bau herrscht verstärkt diese Ansicht, freilich die geringe Auftragslage und sinkende Auftragseingänge tragen dazu wesentlich bei.

Die weitere Auftragsentwicklung wird von den mittelständischen Unternehmen als weit weniger günstig beurteilt, nur knapp ein Viertel (23,1%) rechnet mit einem Anstieg, hingegen 26,3 % beim verarbeitenden Gewerbe rechnen mit mehr Aufträgen. Allerdings 28,4 % erwarten ganz sicher sinkende Aufträge. Somit kann man von einer außergewöhnlichen Lage in Österreich sprechen, denn die KMU waren bis dato immer der Jobmotor im Land, das hat sich nun geändert. Immerhin 22,6% der Unternehmen haben bereits Personal abgebaut, was aber zu denken gibt ist, dass bereits jedes siebente Unternehmen weiterhin Personalabbau einplant.

Österreich ist drauf und dran worauf wir noch im Jahr 2012 stolz waren zu verlieren:

nämlich

–    die bisher niedrigsten Arbeitslosenziffern in Europa
–    insbesondere die zweitniedrigsten Zahlen der Jugendarbeitslosigkeit
–    dass 7 von 10 Arbeitsplätze durch KMU gesichert wurden
–    die Zuversicht der heimischen Unternehmen

Resumee:

Der Frühjahrsaufschwung ist erneut ausgeblieben, die Umsatzentwicklung ist daher weiterhin im roten Bereich. Die Auftrags- und Umsatzerwartungen gehen weiter zurück. Der damit resultierende Stellenabbau wird sich weiterhin fortsetzen, was sich für die Arbeitslosenstatistik weiterhin negativ auswirkt.

Die Auftragsentwicklung ist derzeit ein Spiegelbild der schwachen Konjunktur. Die Talfahrt ist leider doch relativ deutlich ersichtlich, denn nur ein Fünftel der Befragten haben derzeit eine Steigerung der Auftragseingänge. Die Lage hat sich dahin gehend verschärft, dass die heimischen Unternehmen langsam aber stetig die Zuversicht verlieren.

Haben Sie auf mehreren Ebenen mit diversen Tatsachen zu kämpfen, einerseits verstärkt neue Kunden und Märkte zu erschließen, andererseits die eigenen Betriebskennzahlen ständig zu beobachten. Dazu kommt noch, dass die Banken die Kredite an jene vergeben möchten, die sie aber im Moment nicht brauchen oder nicht wollen, aber jene die sie brauchen würden ohne einwandfreie Sicherheiten keinen Kredit bekommen. Deshalb haben viele KMU verstärkt das Problem das notwendige Kapital für eine marktoffensive Geschäftstätigkeit zu erhalten und damit rechtzeitig die verbundenen Investitionen zu setzen. Deshalb haben viele die Zuversicht für Ihr Business verloren und bauen deshalb Personal ab bzw. sparen wo sie nur können.

Die österreichische Wirtschaftspolitik schadet dem österreichischen Mittelstand durch neue Steuern und Verschlechterungen des Standortes nachhaltig.
Seit Jahrzehnten hören die KMU, es wird die Entlastung kommen, alles nur Lippenbekenntnisse, in der Realität werden Sie ausgepresst wie eine Zitrone, weil neue Steuern genau dort am meisten den Staat einbringen. Den Banken wurde hingegen rasch in der Finanzkrise geholfen ohne die Auflagen und Bedingungen klar genug vorzugeben, dass die entsprechenden Kreditvergaben an die österreichischen Betriebe unterstützend wirken. So wurde dies den Banken weitestgehend überlassen was sie zu tun haben.

Auch das ist daher einer der Gründe, aber auch die hohen Lohnnebenkosten die gleichermaßen die Arbeitgeber und Arbeitnehmer treffen und sich kontraproduktiv für den Wettbewerb im eigenen Land aber auch langfristig im Ausland gegenüber Konkurrenten negativ in Europa auswirken werden.

Umso mehr ist es wichtig den österreichischen Unternehmen aufzuzeigen, dass es auch moderne und alternative Finanzierungen in Europa gibt, dies vor allem, weil die Banken als Kreditgeber verstärkt auf Sicherheiten plädieren, selbst aber Milliarden größtenteils Teil im Osten aber auch in anderen Regionen in den Sand gesetzt haben.
Fakt ist, dass die von den Banken beginnend mit Basel I vorgegebenen Regulierungen seit Jahrzehnten in der Realität nicht nachhaltig den Erfolg gebracht haben, im Gegenteil  es hat Ihnen enorme hohe Kosten in der Verwaltung und Umsetzung verursacht.

Wenn Sie als Unternehmer andere Wege gehen wollen und sich für alternative Finanzierungen wie Factoring und Einkaufsfinanzierung interessieren, dann vereinbaren Sie mit uns ein unverbindliches Gespräch.

Factor Finanz GmbH – Ihr erfahrener Makler in Österreich
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aktuelle Wirtschaftslage der KMUs verschlechtert sich weiter