Sie sind UnternehmerIn und haben Interesse an einer Factoring Finanzierung?
Factoring stellt für KMUs eine gute Alternative zu den klassischen Finanzierungsformen wie Kredite oder Betriebsmittelkredite dar.

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Allerdings gibt es auch bei dieser Art der Zwischenfinanzierung einiges zu beachten. Wir haben Ihnen hier die passenden Antworten zu 6 der wichtigsten Fragen eines/einer UnternehmerIn zum Thema Factoring zusammengefasst.

1.    Was werden unsere Kunden dazu sagen?

Das kommt darauf an wie sie mit dem Zahlungsverhalten ihrer Kunden in der Vergangenheit umgegangen sind.
Wenn großzügig ,weil kein Mahnwesen, dann wird ein entsprechender Druck beim Abnehmer spürbar sein. Es ist aber bekannt, dass Außenstände über Factoring in der Praxis bei säumigen Kunden jedenfalls rascher eingehen werden (idR. bis zu 30%)

2.    Kann das Image meines Unternehmens darunter leiden?

Normalerweise heutzutage nicht mehr, denn Factoring ist mittlerweile vielen bekannt.
Mittlerweile nutzen viele renommierte Unternehmen die Finanzierungsalternative „Factoring“ um ihr Wachstum nachhaltig abzusichern und ihr Rating zu verbessern.
Es ist aber wichtig vorher mit dem „Factor“ die Gewohnheiten der Topkunden nämlich die praktizierten und von ihnen akzeptierten Zahlungsziele genau abzuklären, damit das Factoring Institut sich darauf entsprechend einstellen kann.
Auch bei Factoring müssen die wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit passen.

3.    Muss ich alle Forderungen an ein Factoring Institut abtreten?

Es kommt darauf an welche Zahlungsziele sie beim Kunden haben.
Umso länger diese sind umso mehr bringt es ihnen, grundsätzlich
ist beim Factoring aber eine gewisse Debitorenstreuung sinnvoll.
Es ist daher von Fall zu Fall unterschiedlich zu betrachten.
Mittlerweile gibt es aber auch Möglichkeiten einzelne Kunden auszulagern und diese über Factoring abzuwickeln.
Dies funktioniert aber nur dann, wenn es sich nicht wissentlich um schlechte Abnehmer bzw. Kunden handelt, sondern es muss der einzelne Kunde gegen Ausfall versichert werden können.

4.    Was passiert wenn der Kunde die Rechnung nicht bezahlt?   

Die Frage ist mehr, warum zahlt er sie nicht!
War die Lieferung nicht in Ordnung, oder gab es Beanstandungen?

Wenn ja, rasch in Ordnung bringen bzw. rasch austauschen und erledigen, damit der Factor die Forderung möglicherweise rasch finanzieren kann.
Es kann aber auch der Kunde/ Debitor bereits ein größeres Liquiditäts- und/oder ein Bonitätsproblem haben.

5.    Mit welchen Kosten habe ich beim Factoring zu rechnen?

In der Regel bestehen die Kosten aus zwei Bestandteilen,
nämlich aus den Zinsen für die sofortige Bevorschussung idR. 80% ihrer Ausgangsrechnungen sowie einen Kaufpreisabschlag der Forderung für die Dienstleistung ( Debitorenmanagement ).
Nicht zu verwechseln mit All/In Gebühren die einzelne Institute anbieten, welche aber  einem Skontobetrag „monatlich“ von 3-5% entsprechen.
Bei renommierten Instituten sind die Kosten erheblich günstiger.

6.    Was passiert wenn der Kunde ausfällt?

Das hängt davon ab welche Variante sie beim Factoring wählen, entweder „mit“
oder „ohne“ Risikoabsicherung im Falle eines Ausfalles.
Wenn sie Factoring mit Risikoübernahme wählen dann haben sie einen entsprechenden Ausfallschutz zu 100%,
Haben sie Factoring ohne Risikoabsicherung gewählt müssen sie damit rechnen, dass die Forderung im Falle einer Finanzierung rückbelastet wird.  ( spätestens nach 90 Tagen)


Wenn sie unsere unabhängige Expertenberatung in Ihrem Fall wünschen, bitte senden sie uns ihre Anfrage per Mail an office@factorfinanz.com  oder rufen uns unter der Hotline 0699 1989 44 55 an.

Die 6 zentralen Fragen eines KMUs zum Thema Factoring